Mathematik für Informatiker: Eine aus der Informatik motivierte Einführung mit zahlreichen Anwendungs- und Programmbeispielen (German Edition)

By Steffen Goebbels

Im Studienalltag ist oft die Mathematik von den Inhalten der Informatik durch separate Vorlesungen abgegrenzt. Dadurch wird es schwierig einzusehen, warum im Informatik-Studium so viel Mathematik unterrichtet wird. In diesem Buch werden daher Fragestellungen der Informatik in den Mittelpunkt gestellt, für die dann die benötigte Mathematik entwickelt wird.

Da das Buch als Einführung geschrieben ist, genügen elementare Schulkenntnisse in Mathematik. Bruchrechnung oder das Umstellen von Gleichungen setzen wir aber als bekannt voraus. Sie sollten auch schon ein wenig programmiert haben, um die (einfachen) Programmbeispiele unmittelbar zu verstehen. Da viele Querbezüge zur Informatik dargestellt werden, eignet sich das Buch insbesondere auch zum Auffrischen der Mathematikkenntnisse - z. B. nach einer Pause zwischen Bachelor- und Master-Studium.

Bei der Stoffauswahl haben wir uns an den Kernfächern der Informatik orientiert: Logik und Rechnen mit Bits, Relationen und endliche Automaten, Graphen und Graphenalgorithmen, Zahlen und ihre Darstellung im desktop, Primzahlen und Verschlüsselung, Differenzial- und Integralrechnung in Verbindung mit Aufwandsabschätzungen, Lineare Algebra und Codes.

Wir möchten mit dem Buch auch die Grundlage dafür legen, dass Sie sich weitere Themen der Mathematik aneignen können, wenn Sie diese bei der Anwendung der Informatik für andere Disziplinen benötigen.

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1. 2 Schreibweisen f¨ ur die Bit-Verkn¨ upfungen A B zero 1 2 three four five 6 7 eight nine 10 eleven 12 thirteen 14 15 zero zero 1 1 zero 1 zero 1 zero zero zero zero zero zero zero 1 zero zero 1 zero zero zero 1 1 zero 1 zero zero zero 1 zero 1 zero 1 1 zero zero 1 1 1 1 zero zero zero 1 zero zero 1 1 zero 1 zero 1 zero 1 1 1 1 zero zero 1 1 zero 1 1 1 1 zero 1 1 1 1 zero A ∧ B A ∧ ¬B A ¬A ∧ B B A ⊕ B A ∨ B ¬A ∧ ¬B A ⇐⇒ B ¬B A ∨ ¬B ¬A A =⇒ B ¬A ∨ ¬B 1 In der Programmiersprache C stehen diese bitweisen Verkn¨ upfungen zur Verf¨ ugung: Der Und-Operator ∧ heißt hier &, statt ∨ wird | verwendet, und ⊕ wird als ^ geschrieben. Dabei werden Worte, die aus mehreren Bits bestehen, positionsweise wie angegeben verkn¨ upft. Ausmaskieren: M¨ ochte guy gezielt einzelne Bits auf null setzen, dann undverkn¨ upft guy eine Bitfolge mit einer Folge von Einsen, bei der nur die betroffenen Bits null sind. Wir l¨ oschen beispielsweise das f¨ uhrende Bit in 101011 durch Verkn¨ upfen mit 011111, additionally mittels 101011 & 011111 = 001011. Wenn guy testen m¨ ochte, ob ein spezielles Bit gesetzt ist, dann kann guy alle anderen ausmaskieren und das Ergebnis mit der Null vergleichen. Auff¨ ullen: Mit der oder-Verkn¨ upfung okay¨ onnen gezielt einzelne Bits eingeschaltet werden. Die unteren (hinteren bzw. rechten) vier Bits von 101010 werden auf 1 gesetzt mittels 101010 | 001111 = 101111. Codieren: Die Xor-Verkn¨ upfung l¨ asst sich r¨ uckg¨ angig machen, indem guy sie nochmal mit der gleichen Bitfolge anwendet: (A ⊕ B) ⊕ B = A. 12 1 Grundlagen Auf diese Weise erh¨ alt guy eine hervorragende Verschl¨ usselung. Dazu muss guy ein Referenzdokument als Schl¨ ussel auf sicherem Weg austauschen, z. B. mit dem RSA-Verfahren, siehe Kapitel three. five. Statt eines vollst¨ andigen Dokuments gen¨ ugt auch eine Startzahl f¨ ur einen Zufallszahlengenerator, der basierend auf dieser Zahl ein Dokument (reproduzierbar) generiert. Dann kann guy andere Dokumente mit diesem bitweise Xor-verkn¨ upfen um sie zu verund entschl¨ usseln. Aufgabe 1. 2 Zeigen Sie mit einer Wertetabelle, dass (A ⊕ B) ⊕ B = A gilt. Satz 1. eight (Rechenregeln) Seien A, B und C Variablen, die die Werte zero und 1 annehmen okay¨ onnen: Kommutativgesetze: A ∧ B = B ∧ A, A∨B =B∨A Assoziativgesetze: (A ∧ B) ∧ C = A ∧ (B ∧ C), (A ∨ B) ∨ C = A ∨ (B ∨ C) Distributivgesetze: A ∧ (B ∨ C) = (A ∧ B) ∨ (A ∧ C), A ∨ (B ∧ C) = (A ∨ B) ∧ (A ∨ C). V¨ ollig analog zum Rechnen mit Mengen gelten auch hier die De Morgan’schen Regeln: ¬(A ∧ B) = ¬A ∨ ¬B, ¬(A ∨ B) = ¬A ∧ ¬B. Der Beweis des Satzes ist ganz einfach, guy muss nur alle Werte f¨ ur A, B und C durchprobieren und dabei die jeweilige Formel u ufen. Das kann guy mit ¨ berpr¨ einer Wertetabelle wie Tabelle 1. 2 tun. Wir haben beispielsweise ¬A ∧ ¬B geschrieben und meinen damit (¬A) ∧ (¬B). Auf die Klammern verzichten wir aber, weil die Operatoren (wie zuvor bei Mengen) Priorit¨ aten haben: Die Negation bindet enger als Und, und Und bindet enger als Oder. Es gilt additionally: A ∧ ¬B ∨ C ∧ D = (A ∧ (¬B)) ∨ (C ∧ D). Die Verkn¨ upfungen A ∧ B, A ∨ B, ¬A, ¬(A ∧ B), ¬(A ∨ B), A ⊕ B, usw. lassen sich vergleichsweise einfach mittels als sogenannte Gatter realisieren.

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